Ich bin Associate Professorin am Center for Social and Affective Neuroscience in Linköping, Schweden. Meine Forschung beschäftigt sich damit, wie Gehirn, Körper und soziale Beziehungen menschliches Erleben, psychische Gesundheit und Wohlbefinden prägen. Besonders interessieren mich die Natur des Selbst, soziale Verbundenheit, Verkörperung (Embodiment) und die Mechanismen, durch die unsere Beziehungen zu anderen beeinflussen, wie wir denken, fühlen und uns selbst wahrnehmen.
In meiner Arbeit verbinde ich Methoden aus den Neurowissenschaften, der Psychologie und der Psychiatrie, darunter Verhaltensforschung, Neuroimaging, Psychophysiologie, ökologische Momentaufnahmen des Alltags (EMA) und klinische Interventionen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in Europa und darüber hinaus erforsche ich Themen wie soziale Berührung, interpersonelle Synchronisierung, Psychedelika, Neuroplastizität, Entwicklung und psychische Gesundheit.
Mein Forschung wird unterstützt durch Drittmittel vom European Research Council, Vetenskapsrådet, Svenska Läkaresällskapet, Forte, ALF und FORS (Region Östergötland) und anderen nationalen und internationeln Förderungen. Mehr auf der Seite meiner Arbeitsgruppe: The Boehme Lab.
Ich studierte an der Ruprecht Karls Universität in Heidelberg und an der Max Planck research school in Tübingen. Für meine Doktorarbeit an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin erhielt ich den For Women in Science Preis. Danach war ich Postdoc an der Charité, Humboldt Universität zu Berlin und am CSAN, Linköping.

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